Holotropes Atmen
Holotropes Atmen® ist ein außergewöhnlich kraftvoller, substanzfreier spiritueller Weg zur Selbsterforschung und persönlichen Transformation. Es integriert Erkenntnisse aus moderner Bewusstseinsforschung, Anthropologie, verschiedenen Tiefenpsychologien, transpersonaler Psychologie, östlichen spirituellen Praktiken und mystischen Traditionen der Welt.
Der Name Holotropic bedeutet wörtlich ‚sich auf die Ganzheit zubewegen‘ (vom Griechischen holos = ganz und trepein = sich in eine Richtung bewegen).
Wie es funktioniert
Der Prozess selbst beruht auf einfachen, aber wirkungsvollen Elementen: einer Kombination aus tiefem, beschleunigtem Atmen, kraftvoller Musik und gezielter Körperarbeit, um veränderte Bewusstseinszustände zu erreichen.
Die Sitzungen finden in einem unterstützenden Umfeld statt und werden von speziell ausgebildeten Facilitator:innen begleitet. Holotropes Atmen kann zur Heilung von emotionalem oder körperlichem Trauma beitragen, Angst und Stress reduzieren, depressive Symptome lindern, emotionale Ausdrucksfähigkeit und Integration fördern sowie kreative Impulse freisetzen.
Viele Menschen berichten zudem, dass sie dadurch einen tieferen Sinn und eine klarere Ausrichtung in ihrem Leben finden sowie mehr Authentizität im Alltag erleben.
Der Prozess selbst beruht auf einfachen, aber wirkungsvollen Elementen: einer Kombination aus tiefem, beschleunigtem Atmen, kraftvoller Musik und gezielter Körperarbeit, um veränderte Bewusstseinszustände zu erreichen.
Die Sitzungen finden in einem unterstützenden Umfeld statt und werden von speziell ausgebildeten Facilitator:innen begleitet. Holotropes Atmen kann zur Heilung von emotionalem oder körperlichem Trauma beitragen, Angst und Stress reduzieren, depressive Symptome lindern, emotionale Ausdrucksfähigkeit und Integration fördern sowie kreative Impulse freisetzen.
Viele Menschen berichten zudem, dass sie dadurch einen tieferen Sinn und eine klarere Ausrichtung in ihrem Leben finden sowie mehr Authentizität im Alltag erleben.
Mit geschlossenen Augen und auf einer Matte liegend nutzt jede Person den eigenen Atem und die Musik im Raum, um in einen nicht-alltäglichen Bewusstseinszustand einzutreten. Dieser Zustand aktiviert den natürlichen inneren Heilungsprozess der Psyche und bringt eine ganz individuelle Abfolge innerer Erfahrungen hervor.
Geführt von dieser inneren Heilungsintelligenz entstehen Inhalte und Qualitäten, die einzigartig für jede Person und jeden Moment sind. Wiederkehrende Muster können auftreten, doch keine zwei Sitzungen gleichen einander.
Den Workshop
Unsere Workshops beginnen mit einer einladenden Meditation sowie einer detaillierten Einführung in Theorie und Praxis der Atemarbeit. Dabei besteht die Möglichkeit, Fragen zu stellen und sich gegenseitig kennenzulernen.
Die Atemsitzungen finden in Zweiergruppen statt. Während eine Person atmet, sitzt die andere begleitend daneben; in der nächsten Session werden die Rollen getauscht. Eine Sitzung dauert etwa drei Stunden.
Die Teilnehmenden werden ermutigt, dem Atem zu folgen – etwas tiefer, etwas schneller zu atmen – und allem Raum zu geben, was sich dabei zeigen möchte. Gelegentlich ist unterstützende Körperarbeit hilfreich, um Blockaden zu lösen; die Facilitator:innen stehen dann bei Bedarf zur Seite.
Nach jeder Atemsitzung gibt es Zeit und Raum, das Erlebte durch Malen, Zeichnen oder Schreiben festzuhalten. Während der anschließenden Sharing Runde können die Teilnehmenden frei entscheiden, wie viel sie aus ihrer Erfahrung mitteilen möchten.
Der gesamte Workshop ist so gestaltet, dass er ein tiefes Gefühl von Unterstützung und Sicherheit vermittelt – eine wesentliche Grundlage für die Erforschung des Bewusstseins und das Eintauchen in tiefere Ebenen der Wahrnehmung.
Die Geschichte des Holotropen Atmens
Erkunde Grof‘s Kartografie
Set & Setting
Ein herzöffnender, sicherer Raum für deine innere Reise.
Der Holotrope Atem® Workshop ist ein sorgfältig gestaltetes Set und Setting, das es ermöglicht, auf sichere und achtsame Weise in nicht-alltägliche Bewusstseinszustände einzutreten.
Er basiert auf Stanislav Grofs jahrzehntelanger Erfahrung in psychedelischen Sitzungen klinisch-therapeutischen Hintergrunds und Christina Grofs Expertise in geschützten Räumen für Yoga und Meditation.
Zentrales Anliegen jedes Workshops ist ein Raum, in dem alle sich öffnen, vertrauen, loslassen und von der eigenen inneren Heilungsintelligenz leiten lassen können.
Als ausgebildete Facilitators schaffen wir gemeinsam mit allen Teilnehmenden einen Rahmen, in dem jeder so angenommen wird, wie sie / er ist – geschützt, willkommen und vollständig integriert.
Music
Musik führt und verbindet dich mit dem Herzen deiner Seele.
Seit jeher werden Musik und andere Klangformen in Ritualen und spirituellen Praktiken eingesetzt, um das Bewusstsein zu erweitern. Musik berührt, verbindet, inspiriert, löst Gefühle aus und kann manchmal eine heilende, transformierende Wirkung haben. Sie unterstützt unsere innere Reise auf natürliche Weise.
Jedes Musik-Set für das Holotrope Atem® ist einzigartig, folgt jedoch stets einer festen Struktur. Es dauert etwa drei Stunden und gliedert sich in drei Phasen:
Die ersten Stücke laden dazu ein, die Reise zu beginnen, den Atem zu aktivieren und loszulassen. Nach einigen Stücken steigt die Intensität:
Die erste Stunde ist kraftvoll und von treibenden, trance-induzierenden Klängen geprägt – Gesänge, Trommeln, Didgeridoos, elektronische Musik und Klänge verschiedener indigener Kulturen tragen diesen Prozess.
Nach etwa einer Stunde wird die Musik melodischer, epischer und berührt das gesamte emotionale Spektrum. Dies ist der zentrale Abschnitt der Reise, den wir „Journeying Music“ nennen.
In der dritten Stunde lässt die Intensität nach. Die Musik wendet sich beruhigenden, meditativen Stücken zu, die Gesänge und Naturklänge enthalten. Wir nennen diese Phase „Coming Home“.
Lass dich von der Musik auf deiner Reise tragen und mit dem Kern deiner Seele verbinden.
Körperarbeit
Der Atmende ist immer der Regisseur seines eigenen Prozesses
Holotropes Atmen® kann verschiedene körperliche Reaktionen auslösen.
Dazu gehören Bewegungen und Laute wie Tanzen, Drehen, Zittern, tierähnliche Geräusche und Bewegungen, Weinen, Schreien, Zungenreden, Husten, Lachen und viele andere individuelle Ausdrucksformen.
Die Facilitators sind darin geschult, Teilnehmende in ihrem Prozess durch eine Form der Körperarbeit zu unterstützen, die „Focused Energy Release Work“ genannt wird. Sie kann auf Wunsch während oder am Ende einer Sitzung angeboten werden. Häufig wünschen Teilnehmende Unterstützung, wenn sie sich blockiert, nicht geerdet oder das Gefühl haben, dass ihre Sitzung nicht vollständig abgeschlossen ist.
Focused Energy Release Work kann auf unterschiedliche Weise angewendet werden: etwa durch eine sanfte Berührung einer vom Atmenden angezeigten Körperstelle;durch das Anbieten von Widerstand, sodass er eine Spannung wahrnehmen und beim fokussierten Hineinatmen ausdrücken kann;
oder wenn zum Beispiel der Wunsch des Atmenden besteht, gehalten zu werden.
„Der Facilitator ist einfach präsent für das, was im Moment gebraucht wird, ohne etwas erreichen oder erzwingen zu wollen. In gewisser Weise ist der Facilitator eine Art Geburtshelfer für Energien, die sich zeigen möchten.“ – Kylea Taylor.
Die Facilitators sind während des gesamten Workshops präsent.
Sie sorgen dafür, dass der Raum für alle Teilnehmenden sicher bleibt, sodass jede*r loslassen und tief in den eigenen Prozess eintauchen kann.
Mandala
Die Erfahrung durch Zeichnen und künstlerischen Ausdruck festhalten.
Mandala bedeutet im Sanskrit „Kreis“ oder „kreisförmiges Objekt“. In verschiedenen Traditionen – etwa im Hinduismus und Buddhismus – werden Mandalas als spirituelle Orientierungshilfen, als Raum für Innenschau und als Symbole des Gebets genutzt.
Der Schweizer Psychiater Carl G. Jung brachte die Praxis des Mandala-Zeichnens in die westliche Welt. Für ihn war es ein Mittel zur Selbstausdruck, Selbsterkenntnis und inneren Heilung. Jung erkannte, dass Formen, Farben und Symbole den mentalen, emotionalen und spirituellen Zustand eines Menschen widerspiegeln können.
Nach jeder Atemsitzung gibt es Zeit, die Erfahrung durch kreativen Ausdruck und das Zeichnen eines Mandalas festzuhalten.
Es ist eine nonverbale Form des Ausdrucks nach der inneren Reise – ein Weg, das Nicht-Alltägliche ins Alltägliche zu bringen und der erste Schritt in die Integration.
Der Raum ist dafür vorbereitet und mit einer Vielzahl an Materialien ausgestattet: Aquarellfarben, Pastellfarben, Kreide, Glitzer, Buntstiften, Bastelmaterialien, großen Papierbögen und vielem mehr.
Der Atmende ist eingeladen, einige Minuten nach innen zu spüren, die Erfahrung nachklingen zu lassen und das, was auftaucht, frei durch sich hindurch auf das Papier fließen zu lassen.
Es geht nicht um künstlerische Leistung, und es gibt keine Vorgaben für die Mandalas. Manche Menschen arbeiten mit Farben, andere zeichnen Visionen, die während der Sitzung erschienen sind, wieder andere folgen ihrer Intuition, wählen eine Farbe und bewegen sie über das Papier, ohne zu wissen, was entstehen wird. Die Essenz des Mandala-Zeichnens liegt darin, im Raum des Nicht-Wissens und jenseits des Intellekts zu bleiben.
Sharing
Mit dem Herzen teilen und Zuhören.
Im Holotropen Atmen® sagen wir: „Teile das, was für dich Herz und Bedeutung hat.“
Du entscheidest selbst, wie viel du teilen möchtest – ganz nach deinem Gefühl. Und es ist ebenso vollkommen in Ordnung, nichts zu teilen.
Gemeinsam schaffen wir einen sicheren Raum, in dem wir offen und ehrlich teilen und einander mit dem Herzen zuhören.
Wir interpretieren oder analysieren die Erfahrungen nicht. Stattdessen schenken wir jeder Person eine besondere, achtsame Aufmerksamkeit – einen Raum, in dem sich alle öffnen und mitteilen können.
Durch das Zuhören lernen wir auch voneinander: Wir erkennen uns in anderen wieder, entwickeln Mitgefühl für uns selbst und für andere, wir lernen der inneren Weisheit zu vertrauen und fühlen uns verbunden.
Integration
Die Einsichten in Körper und Geist einfließen lassen.
Durch Integration testen und erden wir unsere Einsichten und Erfahrungen.
Wie können wir unsere Erfahrungen, was wir gesehen, gefühlt und verstanden haben, natürlich in unserem Alltag verankern – ohne an ihnen festzuhalten oder zuzulassen, dass der Alltag sie überlagert? Ein wesentlicher Schlüssel liegt darin, bewusst Raum und Zeit zu schaffen und im jeweiligen Moment präsent zu sein. Wenn möglich, plane bereits bei der Vorbereitung auf den Workshop ein paar freie Tage danach ein, um deinen Rhythmus neu zu ordnen, zur Ruhe zu kommen und die Zeit danach bewusst zu beginnen.
Am Ende jedes Workshops sprechen wir über Integration und geben konkrete Anregungen, wie du deinen Übergang in den Alltag gestalten kannst.
Nach einer intensiven Erfahrung ist es nicht ungewöhnlich, sich emotional, verletzlich oder etwas unausgeglichen zu fühlen. Gib deinem Prozess die Zeit, die er braucht und tue Dinge, die dich verbinden und stabilisieren.
Vertraue deiner inneren Weisheit und höre auf deinen Körper. Lass deine Einsichten nachwirken und sich in deinem ganzen Wesen ausbreiten.
Sei geduldig mit dir. Es ist vollkommen in Ordnung, wenn du das Erlebte nicht sofort verstehst. Einsichten sind lebendig und folgen ihrem eigenen Rhythmus; sie tauchen auf, wenn sie bereit sind. Erlaube dir nicht zu wissen.
Wenn du noch keine tägliche Praxis hast, empfehlen wir eine Meditationsform wie Zazen oder jede andere Praxis, die deinen Geist beruhigt und sammelt. Schon wenige Minuten am Tag können einen stabilen Rahmen schaffen.
Mit einer Meditationspraxis, die den Atem in den Mittelpunkt stellt, vertieft sich das Verständnis von Körper und Geist – und du wirst mit deinem Atem vertraut.
Ein Atemzug genügt.
Indem wir die Aufmerksamkeit zum Atem bringen, lassen wir den Geist los, der ständig woanders hinwill und kommen hier an. In diesem Ankommen können wir sehen, was wirklich ist, und natürlich, ohne Anstrengung, darauf antworten. Das ist wahre Freiheit: frei von inneren Bedingungen und offen für das Leben, wie es sich zeigt. Das war die ursprüngliche Absicht beim Schaffen eines sicheren Rahmens in der Atemsitzung und genau hier setzt die Integration im Alltag an.
Ein weiterer wesentlicher Aspekt ist die Kraft der Gemeinschaft.
Wir glauben, dass es nicht nur um die Erfahrung in der Sitzung geht. Ebenso bedeutsam ist das Gefühl von Verbindung, die Offenheit und Ehrlichkeit, die in Workshops entsteht. In der westlichen Welt hat sich das Leben oft von gemeinschaftlichen Strukturen entfernt. In vielen anderen Kulturen ist es selbstverständlich, gemeinsam zu wachsen, voneinander zu lernen und sich von jenen begleiten zu lassen, die schon ein Stück des Weges gegangen sind. Wir ermutigen dich, Menschen in deinem Leben zu finden, mit denen du diesen Weg teilen kannst. Weggefährt*innen, die dich unterstützen, wenn du es brauchst.
Öffne dein Herz, bleib spielerisch und freudvoll auf deiner Reise der fortlaufenden Integration.
Vor allem: Sei sanft und geduldig mit dir selbst.